So hast du Erfolg mit deinem Referat

Geschrieben am 23. Jun, 2009 von Kevin. Abgelegt unter Schule

Die richtige Vorbereitung

Ohne die entsprechenden Informationen kann ein Referat schon einmal gar nichts werden. Hierbei sollte man ausführlich Recherchieren, um die richtigen Informationen zu bekommen. Vielfältigkeit ist hier meiner Meinung nach ganz groß geschrieben, damit man später eine dementsprechende Auswahl hat. Ich persönlich suche meine Informationen meist in verschiedenen Lexika, wie zum Beispiel Encarta. Wenn es ein Thema ist, was wir vorher in der Schule schon besprochen haben, und sich somit vermutlich auch im Lehrbuch befindet, schaue ich dort meist auch noch einmal nach, des weiteren in Zeitungen oder auch in anderen Fachbücher aus der Bibliothek. Selbstverständliche ziehe ich dann auch das Internet zu rate, denn dort findet man ja auch das ein oder andere. Diese drucke bzw. schreibe ich mir dann erst mal raus und später unterstreiche ich die wichtigsten Dinge. Diese schreibe ich mir danach chronologisch auf kleine Karteikärtchen. Außerdem versuche ich dann immer noch, ein bisschen Bildmaterial aufzutreiben, damit meine Mitschüler auch etwas zum Angucken und nicht nur zum Anhören haben. Am Schluss gehe ich dann alle Informationen, die ich mir rausgeschrieben habe, noch einmal durch und versuche, mir passende – aber kurze – Sätze auszudenken, damit mir das, während ich das Referat halte, einfacher fällt.

10 Tipps fürs Vortragen:

  1. Beginne direkt mit deinem Thema (ohne lange Vorrede)!
    Man sollte immer direkt mit dem Thema anfangen, nicht stundenlang eine Vorrede halten – das langweilt das Publikum nur unnötig und so kommt es auch vor, dass es, wenn es dann zum eigentlichen Anfang geht, gar nicht mehr richtig oder nur noch vereinzelt zuhört. Ist bei mir noch nie vorgekommen, da ich dies von Anfang an immer beachtet habe. Zudem wäre es ganz sinnvoll, kurz das Thema, über das man reden wird, an die Tafel zu schreiben.
  2. Sprich möglichst frei und schau dein Publikum an!
    Ablesen kommt bei dem Publikum und dem Lehrer auch nicht so gut an. Man sollte immer den Blickkontakt zum Publikum haben, denn es macht keinen guten Eindruck, wenn man nach einem Viertelsatz argwöhnisch hochblickt, um sich zu vergewissern, ob noch alle da sind. *g* Hierbei rate ich, sich die wichtigsten Informationen auf kleine Karteikärtchen oder ähnliches zu schreiben, denn so ist man fast gezwungen, hochzugucken, denn man hat ja nichts, jedenfalls keine vollständigen Sätze, zum Ablesen.
  3. Bedenke die Länge deiner Redezeit!
    Zudem sollte man beachten, wie lange das Referat dauern soll. Kurzreferate sollten eine Länge von ungefähr fünf bis Zehn Minuten haben – keinesfalls länger. Sonst kommt es nämlich auch dazu, dass das Publikum nach einer Zeit abschaltet und nicht mehr zuhört. Meist ist es aber sowieso der Fall, dass man nicht viel länger Reden kann, da die ganzen Informationen dann schon weitergegeben sind. Trotzdem: Keine 1½ Stunden ununterbrochen labern! :o)
  4. Gebrauche möglichst einfache und kurze Sätze!
    Formuliere bloß keine Sätze, mit einem unübersichtlichem Nebensatzgewurschtel, denn so kommt das Publikum gar nicht mehr mit. Kurze Hauptsätze sollten verwendet werden, ansonsten trägt es auch nur dazu bei, dass man eine schlechtere Noten wegen Unverständlichkeit bekommt. Vermeidet man jedoch, dass man die langen Sätze aufzuschreiben und abzulesen, so kommt es meist von selbst gar nicht mehr vor, dass man solch lange Sätze benutzt. Deshalb ist diese Karteikärtchenvariante meiner Meinung nach die beste.
  5. Sprich langsam und deutlich! Wechsle dein Redetempo und deine Lautstärke und vergiss dabei auch nicht die Pausen!
    Sinnloses Herunterreden von deinem Wissen, bringt den Zuhörern auch nichts. Du solltest langsam, gut verständlich und laut reden. Das hat mir jedenfalls mein Deutschlehrer zu Gemüte geführt. Es ist wichtig dafür, dass das Publikum das ganze auch versteht. Zum Auflockern und damit es interessanter wirkt, könntest du auch manchmal noch das Redetempo verändern, Pausen sind wo und so unvermeidbar, denn das Publikum braucht diese, um die gegebenen Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten. Das ist wirklich ein sehr wichtiger Punkt, den man immer – wirklich immer – beachten sollte.
  6. Vermeide alles, was das Publikum ablenkt!
    Zwischendurch ein Glas Wasser trinken ist auch nicht sehr gut – es sei denn, man hat mal was im Hals, wie zum Beispiel einen Frosch. *g* Man sollte sich klar auf das konzentrieren, was vermittelt werden soll – also rumtanzen und irgendwelche Handzeichen hinter fremden Rücken ist auch nicht sonderlich hilfreich. Das macht dein Referate nur lächerlich, auch wenn du dahinter vielleicht deine Unsicherheit verstecken möchtest.
  7. Bedenke die Rezeptionsmöglichkeit des Publikums, vermeide Statistiken und Zahlenwust!
    Des weiteren sollte man es unterlassen, trockne Statistiken vor sich her zu brabbeln und unnötig viele Zahlen und Daten aufzuzählen. Das habe ich bei meinem ersten Referat in Geschichte nämlich gemacht, und wie ich nach einer kurzen Zeit auch merkte, waren meine Klassenkameraden nicht sonderlich begeistert. Das kann das Publikum nämlich unmöglich alles behalten und es wirkt auch nicht sonderlich spannend.
  8. Beachte die Reaktionen des Publikums, reagiere auf sie!
    Man sollte sich auch vergewissern, ob das Publikum bei dem, was man redet, überhaupt zuhört und es versteht. Einmal zu viel Nachfragen ist auch nicht schlimm – lieber einmal zu viel als einmal zu wenig – wie ich immer so schön gesagt bekommen habe. Ansonsten hat es auch keinen Sinn, ein Referat zu halten – egal wie viel man sich vorbereitet hat…
  9. Kündige den Schluss nicht lange vorher und umständlich an!
    Zudem sollte man es vermeiden, den Schluss des Referates lange und umständlich vorher anzukündigen, denn so könnte es passieren, dass das Publikum schon vor dem Ende abschaltet und keine Informationen mehr aufnimmt. Trotzdem ist es wichtig, dass, wenn das Referat zu Ende ist, das Publikum es auch bemerkt, und man es nicht mit den Worten „So, das war’s.“ beendet. Das hatte ich nämlich schon und mein Lehrer hat gesagt, dass das nicht sonderlich gut sei.
  10. Unterstreiche durch deine Körperhaltung das Gesagte!
    Um ein noch verständlicheres und interessanteres Referat hinzubekommen, ist es möglich, das Gesagte durch die Körhaltung und durch seine Mimik zu unterstreichen. Stehe nicht nur stumm da, denn so etwas macht einen schlechten Eindruck und wirkt auch nicht sonderlich ansprechend auf den bzw. die Zuhörer. Unsicheres am Klassenkrank lehnen oder irgendwo Rumfummeln macht das ganze auch nicht besser – im Gegenteil, eher noch schlechter.

Vielen Dank an SmileAngel für diesen hilfreichen Beitrag.

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