Google Chrome ['guːgl̩ ???]
Posted on 03. Dez, 2008 by rapunzel in Internet
Zum Schluss möchte ich noch Google Chrome vorstellen. Der jüngste unter den Webbrowsern, aber schon mit einer Menge Dampf unter der Haube und schick ist er auch noch.
Ich habe überlegt, ob ich den Internet Explorer von Microsoft noch anbringen sollte, doch habe ich mich entschlossen das nicht zu tun. Mit der neuen Version 8 könnte der hauseigene Windows wieder viel Boden zu den Verfolgern Opera, Firefox, Chrome, … gut machen, doch momentan reicht es nicht dafür. Die Version 7 ist einfach nicht konkurrenzfähig und gehört einfach nicht in meine Liste. Aber ich möchte es nocheinmal betonen, das heißt nicht, dass Microsoft nicht mit dem IE8 wieder einen genialen Browser hinzauben könnte. es bleibt abzuwarten.
Aber zurück zu dem eigentlichen Thema: Google Chrome
Allgemein:
Der Browser befindet sich noch in der Entwicklung. Vorerst gibt es den Browser als Beta-Version nur für Microsoft Windows XP (ab SP2) und Vista. Versionen für Linux und Mac OS X sollen folgen.
Nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung geht es bei der Einführung des Google-Browsers in erster Linie um einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Cloud Computing. Es sei weniger eine Konkurrenz zu Microsofts Internet Explorer als vielmehr zu Microsofts Strategie, ein Supernetz namens Live Mesh aufzubauen, also die systematische Auslagerung aller Programme vom PC, Notebook oder Mobiltelefon auf kostenlos nutzbare Online-Angebote. Fragwürdig sei daran vor allem der Datenschutz beziehungsweise die fehlende Kontrollierbarkeit der privaten Daten auf den fremden Servern einer Handvoll von Anbietern wie Amazon, Google, IBM, Microsoft und möglicherweise Oracle. Zusätzlich ist nicht klar, wieweit der Benutzer durch die Datenübertragung ausspioniert werden kann.
Chromium:
Hinter Google Chrome steht das von Google geführte Open-Source-Projekt Chromium. Der Quelltext von Chromium wird unter der BSD-Lizenz zur Verfügung gestellt. Google gibt deshalb an, dass sein Browser Open Source sei.
Für Verwirrung bezüglich dieser Aussage sorgte der Umstand, dass Google Chrome als ausführbares Programm unter Nutzungsbedingungen lizenziert weitergegeben wird, die sich von Sprache zu Sprache deutlich unterscheiden. Die englische Variante sind hierbei Closed Source-Nutzungsbedingungen, die unter anderem Reverse Engineering, jeglichen Zugriff auf den Quelltext und dessen Weiterverwendung verbieten. Die BSD-Lizenz hingegen erlaubt dies ausdrücklich.
Chromium ist Google Chrome weitgehend gleich, nur ein paar Unterschiede bestehen: Neben den Markenkennzeichen (Name und Logo) von Google Chrome, wird auch nur dieses mit der Paketverwaltung GoogleUpdate ausgeliefert. Außerdem übermittelt nur Google-Chrome einen zusätzlichen Parameter bei Google-Suchen, der weitere Informationen über den Browser an Google mitteilt.
Und zum letzten Mal der Verweis zur Wikipedia
Downloaden könnt ihr in euch bei Google direkt.



